Eine ökonomische Einordnung des öffentlichen Country-by-Country Reporting in der EU

Abstract

Nachdem sich die Diskussion über ein öffentliches Country-by-Country Reporting in der EU über mehrere Jahre erstreckte, scheint dessen Implementierung nach den jüngsten Entwicklungen nun nur noch Formsache zu sein. Für betroffene Unternehmen, die Gesellschaft und die Finanzverwaltung werden hierdurch bestehende Kosten-Nutzengefüge verändert, woraus sich verschiedenste Spannungsfelder und ökonomische Implikationen ergeben. Der vorliegende Beitrag befasst sich daher mit der Frage, wie das „Public EU CbCR“ aus ökonomischer Perspektive einzuordnen ist.

Beteiligte Institutionen

Die Hauptstandorte vom TRR 266 sind die Universität Paderborn (Sprecherhochschule), die HU Berlin und die Universität Mannheim. Alle drei Standorte sind seit vielen Jahren Zentren für Rechnungswesen- und Steuerforschung. Hinzu kommen Wissenschaftler der LMU München, der Frankfurt School of Finance and Management, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der ESMT Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die die gleiche Forschungsagenda verfolgen.