GBP-Monitor: Unternehmenstrends im Juni 2022

Die Daten des German Business Panel zeigen im Mai eine Stabilisierung der unternehmerischen Umsätze, Gewinne sowie Investitionen. Belastet wird die betriebswirtschaftliche Situation jedoch durch den
anhaltenden Kostendruck, den die Unternehmen über weitere Erhöhungen ihrer eigenen Preise an die Kunden weitergeben. Aktuell geben drei von vier Unternehmen an, ihre Preise in den kommenden
zwölf Monaten erhöhen zu wollen. Die Neigung zu Preisanpassungen ist mit 86 % im Einzelhandel am höchsten. Preise werden außerdem stark erhöht, wenn Unternehmen besonders durch Energiekosten oder Lieferkettenprobleme belastet werden und zusätzliche finanzielle Lasten im Zuge eines möglichen Gas-Embargos erwarten. Dies spiegelt sich in einer gesunkenen Zustimmung für ein Gas-Embargo wider.

Beteiligte Institutionen

Die Hauptstandorte vom TRR 266 sind die Universität Paderborn (Sprecherhochschule), die HU Berlin und die Universität Mannheim. Alle drei Standorte sind seit vielen Jahren Zentren für Rechnungswesen- und Steuerforschung. Hinzu kommen Wissenschaftler der LMU München, der Frankfurt School of Finance and Management, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der ESMT Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die die gleiche Forschungsagenda verfolgen.