{"id":1126,"date":"2020-01-08T14:11:14","date_gmt":"2020-01-08T13:11:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.accounting-for-transparency.de\/blog\/fakt-oder-fake-news-zahlen-deutsche-unternehmen-nur-zwei-drittel-des-regulaeren-steuersatzes\/"},"modified":"2025-06-23T11:25:25","modified_gmt":"2025-06-23T09:25:25","slug":"fakt-oder-fake-news-zahlen-deutsche-unternehmen-nur-zwei-drittel-des-regulaeren-steuersatzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.accounting-for-transparency.de\/de\/fakt-oder-fake-news-zahlen-deutsche-unternehmen-nur-zwei-drittel-des-regulaeren-steuersatzes\/","title":{"rendered":"Fakt oder Fake News: Zahlen deutsche Unternehmen nur zwei Drittel des regul\u00e4ren Steuersatzes?"},"content":{"rendered":"
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser \u2013 eine viel zitierte Binsenweisheit, die offenbar auch f\u00fcr wissenschaftliche Studien gilt. Das haben Hans-Peter Huber und Ralf Maiterth nun eindrucksvoll demonstriert. Sie haben eine Studie wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcft und schlie\u00dflich widerlegt, die im letzten Jahr vermeintlich Brisantes ans Licht gebracht hat. Die Studie \u201eEffective Tax Rates of Multinational Enterprises in the EU\u201c (Jansk\u00fd 2019), die die Gr\u00fcnen im Europaparlament beauftragt haben, war unter anderem zu dem Ergebnis gekommen, dass Unternehmen in Deutschland im Schnitt nur zwei Drittel des regul\u00e4ren Steuersatzes zahlen. Eine Nachricht, die viele Gem\u00fcter erregte und auch politisch Wellen schlug. Hans-Peter Huber und Ralf Maiterth liefern nun wissenschaftliche Evidenz, dass das Ergebnis weniger brisant, als vielmehr falsch ist. Sie haben der Studie erhebliche methodische M\u00e4ngel nachgewiesen. Die wichtigsten Fakten haben wir in unserer Infografik einmal f\u00fcr Sie zusammengefasst.<\/span><\/p>\n <\/p>\n