GBP-Monitor: Unternehmenstrends im April 2022

Jeden Monat berichten wir über die aktuellen Daten und Ergebnisse des GBP. Die neuen Daten zeigen: Der Krieg in der Ukraine beeinträchtigt die betriebswirtschaftlichen Erwartungen von fast 80 % der Unternehmen in Deutschland erheblich. Die Lockerung der Corona-Maßnahmen kann die Belastung der Unternehmensgewinne nicht kompensieren: Im Vergleich zum Vorjahresmonat sinken diese um 4,7 %. Während deutsche Unternehmen die bisherigen wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland trotz dieser Belastungen mehrheitlich unterstützen, trifft ein mögliches Rohstoff-Embargo auf ein geteiltes Echo. Insbesondere Unternehmen, die Gas direkt in der Produktion oder entlang der Wertschöpfungskette einsetzen, bewerten ein Embargo mehrheitlich als negativ – besonders da 31 % von ihnen damit rechnen, für eine Umstellung ihrer Energieversorgung länger als zwei Jahre zu benötigen.

Beteiligte Institutionen

Die Hauptstandorte vom TRR 266 sind die Universität Paderborn (Sprecherhochschule), die HU Berlin und die Universität Mannheim. Alle drei Standorte sind seit vielen Jahren Zentren für Rechnungswesen- und Steuerforschung. Hinzu kommen Wissenschaftler der LMU München, der Frankfurt School of Finance and Management, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der ESMT Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die die gleiche Forschungsagenda verfolgen.