Insolvenzen: Ein Kollateralschaden der Pandemie?

Die durch die Coronakrise ausgelösten Umsatzeinbußen haben viele deutsche Unternehmen in Existenznot gebracht. Dem gegenüber steht allerdings ein erstaunlicher Effekt: Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist während der Pandemie sogar gesunken. Das zeigt ein Blick in die neu zusammengestellte Insolvenzdatenbank des TRR 266. Doch eine Warnung: „Je weniger, desto besser“ gilt in diesem Fall nicht. Erfahren Sie, was es hiermit auf sich hat, wieso ein Neustart der Wirtschaft nach der Pandemie erschwert werden könnte und warum Insolvenzforschung so wichtig ist.

Beteiligte Institutionen

Die Hauptstandorte vom TRR 266 sind die Universität Paderborn (Sprecherhochschule), die HU Berlin und die Universität Mannheim. Alle drei Standorte sind seit vielen Jahren Zentren für Rechnungswesen- und Steuerforschung. Hinzu kommen Wissenschaftler der LMU München, der Frankfurt School of Finance and Management, der WHU – Otto Beisheim School of Management, der ESMT Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt, die die gleiche Forschungsagenda verfolgen.